Knapp eine Woche ist es nun her, dass ich den im Vor- und Nachhinein schon so viel kritisierten Film mit Tom Cruise gesehen habe. Ungeachtet der “Scientology”-Verschwörungsgerüchte um den Hauptdarsteller ging ich mit ein paar Freunden ins Kino und kann nun sagen: Im Großen und Ganzen hat es sich gelohnt.
Erwartungsgemäß, da Hollywood-Produktion, verzichtet der Film nicht read more »
Die Schwierigkeit beim Beschreiben der Entstehungsgeschichte eines neuen Rechtsradikalismus („Neue Rechte“) besteht darin, dass sich dieses Phänomen oder der Begriff „Neue Rechte“ nicht auf eine bestimmte Partei oder Organisation festlegen lässt.
Neben den vielen kleinen Gruppen, welche sich selbst meist als „Neue Rechte“ oder „Junge Rechte“ bezeichneten, stach vorallem die NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschland) ins Auge. Sie hatte seit ihrerGründung im Jahre 1964 einen stetigen Aufstieg erlebt, welcher im Jahre 1969 im Einzug in die Landtage von Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Baden-Württemberg gipfelte. Da die öffentliche Meinung gegenüber der NPD aber überwiegend negativ war und die NPD sich infolge dessen nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen konnte, spaltete sie sich in die von Gerhard Frey gegründete DVU (Deutsche Volksunion) und kleinere Splittergruppen auf. Der übriggebliebene Rest der Partei um den ersten Vorsitzenden Adolf von Thadden sträubte sich gegen eine offene Radikalisierung und verfolgte weiterhin einen legalistischen Kurs, der auf Mitarbeit im Parlament abzielte. read more »
Für die Entscheidung, meine Jahresarbeit dem Thema „Rechtsradikalismus im Internet“ zu widmen, gab es mehrere Gründe. Ich hatte schon zuvor daran gedacht, über ein politisches und/oder gesellschaftliches Thema zu schreiben, jedoch fehlte mir ein wenig der unmittelbare Bezug dazu. Als ich schließlich eines Tages Videos mit rechtsradikalen Inhalten auf der Videoplattform Youtube entdeckte, war die Entscheidung gefallen. Auch die erste rechtsradikale Website, die ich analysieren wollte, war schnell gefunden: Aufkleber an einer Bahnhaltestelle machten mich auf die „AG-Rheinland“ aufmerksam.
Ich hatte eine Möglichkeit gefunden, mein technisches Interesse an Internet und Webprogrammierung mit einem brandaktuellen gesellschaftspolitischen Thema zu verbinden. So stand auch bald fest, dass der praktische Teil meiner Jahresarbeit die Planung und Umsetzung eines Web-Projektes gegen Rechtsextremismus im Internet werden soll.
Gestern habe ich mich daran gemacht, einen Aufkleber zu erstellen. Ich brauchte einfach etwas, um die AG-Rheinland Aufkleber bei mir in der Gegend zu überkleben und da ich noch ein paar Blatt Aufkleber-Papier übrig hatte, startetete ich GIMP und legte los. Was dabei rausgekommen ist, seht ihr rechts.
Den fertigen Aufkleber habe ich natürlich auch gleich hochgeladen, damit ihn sich jeder runterladen und selbst drucken kann.